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6 Monate sind vorbei


Unser halbes Jahr auf dem Boot ist vorbei. Wir haben es bis zum letzten Moment voll ausgekostet. Nachdem wir aus Griechenland zurück waren, hatten wir in den letzten Wochen noch viel Besuch an Bord. Das war nach Wochen der Zweisamkeit auch mal wieder schön. Und wenn wir schon nicht in Deutschland sind, finden wir es toll, wenn Freunde und Verwandte den Weg nach Kroatien schaffen, oder extra ihren Urlaub zu uns planen.


Wir lieben es unserem Besuch zu zeigen an was wir uns hier freuen, wie unser Lebensstil ist. Es ist toll unser Umfeld mit den Augen der Besucher noch einmal ganz anders wahrzunehmen. Das, was wir schon fast normal finden, ist doch sehr besonders und anders. Kristallklares Wasser, das Schaukeln an Bord, das Klima, das Gefühl von Freiheit, Natur, die besonderen Düfte ... Ausflugsziele gibt es zu Wasser und zu Land ja einige: Split, Trogir, Sibenik, die Krka-Wasserfälle und hunderte Buchten an den vielen Inseln der Adria.


Was hat es uns nun gebracht? Zeit zum Fazit ziehen:

Wir würden (werden) es sofort wieder machen. Vielleicht lieber den Juli/August in Deutschland sein - dann sind schließlich gefühlt ALLE Urlauber hier unterwegs - und die Vor- und Nachsaison auf dem Boot genießen.


Wir werden umziehen - nur mit dem Boot, unsere Basis bleibt in Deutschland.

Unsere nächste Station wird Korfu sein, wir haben uns in diese Insel verliebt und sie bietet mit dem Flughafen einen tollen Standort für ein nächstes Kapitel. Für unsere beruflichen Aktivitäten ist es wichtig schnell mal nach Deutschland fliegen zu können, ohne weite Wege zu haben.


Noch eine Erkenntnis ist, dass es schwierig ist auf Reisen im Hochsommer Bootsreparaturen selbst durchzuführen. Zu heiß, zu sonnig, die Utensilien können nicht aufgestockt/besorgt werden. Es ist wirklich besser, sich in der Vor- und Nachsaison oder über den Winter (ja, wir haben eine tolle Heizung an Bord) Zeiten für Bootsreparaturen und -renovierungen einzuplanen.


Unsere Besucher haben unsere Zeit an Bord sehr bereichert. Durch die lange Abwesenheit zu Hause konnten wir natürlich Freundschaften nur aus der Ferne pflegen, umso schöner war es, wenn hin und wieder Besuch aus Deutschland kam. Ich finde, es geht doch nichts über eine persönliche Begegnung. In diesem Jahr haben wir viel Besuch gehabt, der sich wunderbar über die Monate verteilt hat.


Arbeiten vom Boot aus ist für den ITler super zu machen. Als Fotografin für Businessfotos muss ich einfach öfter mal in Deutschland Fotos machen. Damit war ich dieses Jahr ziemlich sparsam, das kann aber so nicht bleiben. Alles, außer dem fotografieren selbst, kann ich super vom Boot aus erledigen.


Das Schönste am Leben auf dem Boot ist die Freiheit, die wir haben. Wenn uns ein Ort nicht mehr gefällt, ziehen wir weiter. Wenn es uns gefällt, bleiben wir auch schonmal 1 Woche in derselben Bucht. Die Schönheit der Natur, die Ruhe, das Wasser - alles ein Grund auf dem Boot zu sein. Immer mal kurz ins Wasser zu springen, wenn es zu warm wird. Immer wieder neue Ausblicke und das passiert schon, wenn man vor Anker liegt, weil so ein Boot sich ja um den Anker herum bewegt.


Wir lieben es zu fahren, die warme Luft zu spüren ,das Plätschern des Wassers zu hören. Wir beobachten Tiere und Pflanzen, fremde Landschaften, Gebäude und Menschen. Immer wieder haben wir neue Begegnungen und neue Ausblicke, neue Erfahrungen und neue Herausforderungen. Wenn uns das zu viel wird, bleiben wir manchmal einfach an einem Ort. Das Schöne ist, dass wir es steuern können. Irgendwann gehts dann weiter zu neuen Erlebnissen.


Und wir lieben unser Boot. Wir sind so richtig glücklich mit unserer Soulshine. Sie hat genau die richtige Größe für uns, wir können sie super handeln und Thorsten kennt sich bestens mit der Technik aus. So haben wir uns das Leben auf einem Boot vorgestellt! Sie trägt uns zuverlässig auch über weitere Strecken und bietet uns das Lebensgefühl, dass zu uns passt. Was wollen wir mehr?



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